tokyo – visual diary

Tokio ist gleichzeitig modern und traditionell – sahen wir bei der Taxifahrt in die Stadt nur die neuesten Gebäude aneinander gereiht, fanden wir uns in Asakusa in einem alten Viertel wieder, bei dem uns die vielen Stromkabel mehr an Bangkok als an Tokio erinnerten. Beim ersten Spaziergang durch unsere Gegend, schlenderte ich einfach ohne Plan durch die Gegend und wollte dieses Viertel erkunden, ohne mich ständig an Google Maps zu orientieren und ohne zu wissen, was mich genau als nächstes erwarten wird. Neben wundervollen Häusern erblickte ich zahlreiche Vending Mashines. Vending Mashines soweit das Auge reicht und wohin einem die eigenen Füße führen. Kaum eine Ecke die ohne auskommt. Nicht mal unser Stockwerk in unserem Hotel…

Direkt neben unserem Hotel befand sich der berühmte Asakusa Schrein. Aufgrund der Feierlichkeiten zur Ehrung des neuen Kaisers einen Tag nach unserem Abflug waren wir inmitten eines 10 tätigen Feiertages geraten und es hätten sich wohl kaum mehr Menschen rund um die Gegend des Schreins befinden können. Für einen Fußweg von rund 200 metern brauchten wir gut eine viertel Stunde, da sich die Menschen rund um uns nicht schneller fortbewegten und wir nicht ausweichen konnten.

Dafür waren wir umso weniger überwältigt vom weltberühmten Shibuya Crossing. Die größte Kreuzung der Welt, bei der bei jeder Grünphase hunderte (und bei Stoßzeiten bis zu 3.000) Menschen die Straßenseiten wechseln. Auch von oben wirkten die passierenden Ameisen nicht so wuselnd, wie wir es uns vorgestellt hatten.

Umso mehr begeistert waren wir vom Tsukiji Fischmarkt in Ginza, der für seinen Thunfisch Handel berühmt ist. Unser erster Besuch war um die Mittagszeit und wir hätten uns von Stand zu Stand durchessen können. Wir planten jedoch einen weiteren Besuch am Abend, um in Ruhe essen zu gehen. Und bei Tsukiji Sushi Sei Honten hatten wir wirklich grandioses Sushi. Der Fisch komplett firsch und vor das Sushi vor unseren Augen zubereitet – das beste Sushi aller Zeiten!

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